HocIns_No_9_MOM_Aprikosen
Ob aus Raps oder Oliven, hochwertige Speiseöle sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Doch die Natur hat einiges mehr zu bieten. Im holzigen Stein der Aprikose versteckt sich ein wertvoller Kern. Die Marbacher Ölmühle verwertet diesen zu bestem Aprikosenkernöl und -mehl – eine wahre Bereicherung in vielerlei Hinsicht.400
 

Ein wahrer Schatz – verborgen im holzigen Stein

Inmitten des türkischen Hochlandes, zwischen dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer, gedeihen und wachsen sie. Ein eindrückliches Bild – Baum an Baum und hie und da ein Glitzern, wenn sie aus dem Schatten der dunkelgrünen Blätter leuchten und mit ihrer samti­gen Haut die warmen Sonnenstrahlen reflektieren. Die Aprikosen – sie sind gesund, bei allen bekannt und weltweit beliebt.

Frisch oder weiterverarbeitet – Aprikosen sind allgegenwärtig

Ob fein säuberlich nebeneinander gereiht, versunken im süssen Guss einer leckeren Wähe oder aufgekocht, geliert und eingemacht als feine Konfitüre – dem viel­fältigen Einsatz von Aprikosen sind keine Grenzen gesetzt.

Dank der langen Erntezeit zwischen Mai und September und der Möglichkeit der Trocknung findet die Aprikose das ganze Jahr über Platz auf unserem ­Speiseplan. Doch sie haben weit mehr zu bieten als
ihr aromatisches Fruchtfleisch. Im Innern des holzigen Steins verbirgt sich ein versteckter Schatz – der
Aprikosenkern.

Dabei gilt es, die süssen und bitteren Aprikosenkerne zu unterscheiden. Die bitteren Kerne der Wildaprikosen werden primär in der Kosmetik eingesetzt.(1) Sie enthalten eine hohe Menge Amygdalin, welches beim Verdauungsprozess hochgiftige Blausäure abspaltet,(2) weshalb die Kerne für die Lebensmittelbranche ungeeignet sind. Aus süssen Aprikosenkernen hingegen werden durch aufwendige Verfahren hochwertiges Aprikosenkernöl und -mehl hergestellt.

Grösste Sorgfalt für beste Qualität

Doch wie wird aus dem holzigen Aprikosenstein, den wir normalerweise mit dem Grünabfall entsorgen, hochwertiges Öl und Mehl? Die Marbacher Ölmühle, mit Sitz in Deutschland, stellt verschiedenste Speise­öle und -mehle her. Jedes Saatgut besitzt spezifische Eigenschaften, die beim Pressverfahren beachtet werden müssen. Bei ihrer Ankunft in Marbach, haben die Aprikosenkerne schon einige wichtige Arbeitsschritte hinter sich.

Jedes Saatgut besitzt spezifische Eigenschaften, die beim Pressverfahren beachtet werden müssen.

Nachdem die Aprikosen in der östlichen Sonne ge­wachsen und gereift sind, wurden sie mit Tausenden ihrer Art geerntet und entsteint. Doch wie gewinnt man den wertvollen Kern? Dazu müssen die Steine zuerst an der Luft trocknen. Danach werden sie geknackt und von Hand verlesen. Nur so ist eine restlose Trennung von unerwünschten hartschaligen Bruchstücken gewährleistet.(3) Jetzt sind die Kerne bereit für die Reise nach Marbach, wo sie zu leckerem nativem Aprikosenkernöl und zu bestem entölten Aprikosenkernmehl verarbeitet werden.

Eine schonende Ernte und das Handverlesen der Kerne sind eine erste, gute Grundlage für ein hochwertiges Endprodukt. Doch nur wenn die Rohstoffe auch bei der Weiterverarbeitung mit grösster Sorgfalt behandelt werden, entsteht am Ende ein unverwechselbares, hochwertiges Aprikosenkernöl oder -mehl. Um dies zu erreichen, wendet die Marbacher Ölmühle das Kaltpressverfahren an. Kalt gepresst bedeutet, dass während des Pressvorgangs in einem rein ­mechanischen Verfahren keine Hitze von aussen ­zugeführt wird. Die Marbacher Ölmühle ­verwendet dazu Schneckenpressen. Durch die schonende Gewinnung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe sowie das natürliche Aroma im Öl erhalten. Es entsteht ein natives Aprikosenkernöl – naturbelassen und von höchster Qualität.

Aprikosenkernöl – ein Gaumenschmaus mit Gesundheitsbonus

Neben seinem einzigartigen fruchtigen und ­nussigen Geschmack verfügt das gelbgoldene Öl über wert­volle Inhaltsstoffe. 25 Prozent des Öls besteht aus Omega-6-Fettsäuren. Omega 6 gehört zu den ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann. Diese benötigt er aber dringend,
um wichtige Funktionen im Körper gewährleisten zu können. Dazu gehören unter anderem die Regulation des Blutdruckes, die Senkung des Cholesterinspiegels oder die Unterstützung von Wachstums- und Reparaturprozessen. Omega-6-Fettsäuren können zudem bei der Abwehr von Infekten helfen.(4)

Aprikosenmehl – der Proteinbooster

Der Ölgehalt eines Aprikosenkerns liegt bei 40 bis 50 Prozent. Was nach der Pressung der Kerne
übrig bleibt, ist der sogenannte Presskuchen. Die Marbacher Ölmühle vermahlt diesen zu einem ­qualitativ hochwertigen Mehl, das eine Haltbarkeit von bis zu 12 Monaten hat. Nicht nur das Öl, sondern auch das Aprikosenkernmehl enthält wichtige Nährwerte. 100 Gramm enthalten rund 51 Gramm Protein – das sind über 50 Prozent – was verglichen mit anderen Mehlen relativ hoch ist. Der beeindruckende Proteingehalt macht das Aprikosenkernmehl vor allem für die Low-Carb-Ernährung attraktiv. Mit einem Anteil von 23 Prozent sind die Ballaststoffe die zweitwichtigste Nährstoffgruppe im Aprikosenkernmehl. Ballaststoffe sind eine Delikatesse für unsere Darmbakterien, die einen wesentlichen Beitrag zu einer gesunden Darmflora leisten.

Nur wenn die Rohstoffe bei der Weiterverarbeitung mit grösster Sorgfalt behandelt werden, entsteht
am Ende ein unverwechselbares und hochwertiges Aprikosen­kernöl oder -mehl.

Durch seine gute Bindeeigenschaft und den wunder­bar leichten Geschmack nach Marzipan eignet sich das Mehl hervorragend als Backzutat oder zum Verfeinern von Smoothies. Das hellbraune bis leicht rötliche Mehl ist laktosefrei und vegan und somit ­allgemein gut verträglich.

Macht aus jedem Gericht etwas Besonderes

Wie die Perle in der Muschel, versteckt sich auch im Stein der Aprikose ein wahrer Schatz – der Kern mit seinem einzigartigen Geschmack und seinen ­essenziellen Inhaltsstoffen! Das Marbacher Öl und Mehl – beides hochwertige Qualitätsprodukte – geben Raum für Kreativität und lassen aus simplen und gewöhnlichen Speisen wahre Wunderwerke ­entstehen.


Weitere Informationen


Quellen
1) www.olionatura.de/oele-und-buttern/aprikosenkernoel
2) www.toxinfo.ch/367
3) www.aprikosenkerne.eu/herkunft-geschichte-und-anbau-bitterer-aprikosenkerne/
4) https://omega-3-fettsäuren.info/omega-3-6-und-9/

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