HocIns_No_2_CI_Viogerm-Weizenkeime-natÅrliche-FolÑurequelleDie positive Wirkung von Folsäure auf die Gesundheit geht weit über das Thema «Frau und Schwangerschaft» hinaus. Neuste Studien beweisen: Folsäure hilft gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und verbessert selbst das Hautbild. Folsäurehaltige Nahrungsmittel wie Weizenkeime gehören auch deshalb bis ins hohe Alter auf den täglichen Speiseplan.


Fol­säu­re, auch als Vit­amin B9 be­kannt, ver­fügt über ein aus­ser­ge­wöhn­lich brei­tes Wir­kungs­spek­trum. So breit, dass die For­scher bis heute nicht alle Ge­heim­nis­se ent­schlüs­seln konn­ten. Immer wie­der ent­de­cken sie neue, ge­sund­heits­för­dern­de Ei­gen­schaf­ten. Fol­säu­re spielt bei­spiels­wei­se eine zen­tra­le Rolle bei zahl­rei­chen Stoff­wech­sel­funk­tio­nen und dem damit ver­bun­de­nen Al­te­rungs­pro­zess.

Fol­säu­re ist ein mul­ti­funk­tio­na­les Vit­amin. Die aus­rei­chen­de Ver­sor­gung ist daher in jeder Le­bens­pha­se einer Frau wich­tig. Doch wäh­rend der ers­ten vier Schwan­ger­schafts­wo­chen ist Fol­säu­re ein un­ver­zicht­ba­rer Be­glei­ter. In die­sen Wo­chen kann eine Un­ter­ver­sor­gung beim Un­ge­bo­re­nen zu ir­repa­ra­blen Schä­den füh­ren, etwa zu einem Neu­ral­rohr­de­fekt (1) oder zu einer Lip­pen-Kie­fer-Gau­men­spal­te (2). Zu wenig Fol­säu­re wäh­rend der Schwan­ger­schaft birgt für das Kind auch nach der Ge­burt ei­ni­ge Ri­si­ken, die nicht auf den ers­ten Blick er­kenn­bar sind: Das Ri­si­ko, spä­ter eine Hy­per­ak­ti­vi­tät (3) oder Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten (4) zu ent­wi­ckeln, ist um ei­ni­ges höher als bei einem nor­mal ver­sorg­ten Kind.

Fol­säu­re­man­gel in In­dus­trie­län­dern weit ver­brei­tet

Lange un­ter­schätz­te die Wis­sen­schaft die Wir­kung der Fol­säu­re. Sie wurde auf das Thema Schwan­ger­schaft re­du­ziert. Seit die For­scher je­doch ent­deck­ten, dass Fol­säu­re auch gegen Ar­te­ri­en­ver­kal­kung, De­menz, De­pres­sio­nen und All­er­gi­en hilft und selbst den Haut­al­te­rungs­pro­zess ver­lang­samt, gilt diese Sicht­wei­se als zu ein­sei­tig. Über­all auf der Welt sind sich Spe­zia­lis­ten heute einig: Fol­säu­re ge­hört auf den täg­li­chen Spei­se­plan jedes Men­schen. Ob jung oder alt – die viel­sei­ti­gen Ei­gen­schaf­ten der Fol­säu­re stär­ken den Kör­per ge­nau­so wie den Geist. Des­halb ist es fast un­be­greif­lich, dass ein zu tie­fer Fol­säu­re­spie­gel der häu­figs­te Vit­amin-Man­gel (5) in Eu­ro­pa und Nord­ame­ri­ka ist. In Deutsch­land neh­men 86 Pro­zent der Frau­en zu wenig Fol­säu­re zu sich (6). In an­de­ren In­dus­trie­län­dern sind die Pro­zent­wer­te ähn­lich.

Viele Nah­rungs­mit­tel ent­hal­ten Fol­säu­re. Somit wäre es ei­gent­lich ein­fach, sich über das Essen aus­rei­chend damit zu ver­sor­gen. Die höchs­te Kon­zen­tra­ti­on ent­hal­ten Wei­zen­kei­me und Wei­zen­kleie. Be­reits we­ni­ger fin­det man in Hül­sen­früch­ten, Zi­trus­früch­ten, In­ne­rei­en und in Blatt­ge­mü­se. Lei­der kann unser Kör­per nur sehr ge­rin­ge Men­gen Fol­säu­re sel­ber spei­chern. Das be­deu­tet, dass wir sie über die täg­li­che Nah­rung ein­neh­men müs­sen. Fach­leu­te emp­feh­len eine Ta­ges­do­sis von 300 bis 400 Mi­kro­gramm (µg). Viele Eu­ro­pä­er essen je­doch zu wenig fol­säu­re­hal­ti­ge Nah­rungs­mit­tel (7), um auf diese Werte zu kom­men.

Fol­säu­re hilft gegen Ar­te­ri­en­ver­kal­kung, De­menz, De­pres­sio­nen und All­er­gi­en

Fol­säu­re­rei­che Nah­rungs­mit­tel wie Wei­zen­kei­me sen­ken nach­weis­lich den Ho­mo­cy­stein­spie­gel (8) im Blut. Ho­mo­cy­stein ist ein Zwi­schen­pro­dukt des Stoff­wech­sels und trägt mass­geb­lich zur Ver­kal­kung der Blut­ge­fäs­se bei. Die Fol­gen davon: Er­höh­tes Ri­si­ko für Schlag­an­fäl­le und Herz­in­fark­te. Ho­mo­cy­stein ist auch oft der Aus­lö­ser für Os­teo­po­ro­se und De­menz (9). Eine Stu­die über die Ge­dächt­nis­leis­tung äl­te­rer Men­schen zeigt auf, dass Ver­suchs­teil­neh­mer mit hohen Ho­mo­cy­stein- und gleich­zei­tig nied­ri­gen Fol­säu­re­wer­ten schlech­te­re Er­geb­nis­se bei ko­gni­ti­ven Tests er­ziel­ten als Teil­neh­men­de mit nor­ma­len Wer­ten (10).

Ein Fol­säu­re­man­gel kann eben­falls zu De­pres­sio­nen füh­ren. Ge­mäss WHO (11) ge­hö­ren in­zwi­schen see­li­sche Lei­den zu den häu­figs­ten Er­kran­kun­gen. In Eu­ro­pa sind rund 25% der Be­völ­ke­rung, davon öf­ters Frau­en als Män­ner, min­des­tens ein­mal im Leben von De­pres­sio­nen be­trof­fen. Doch die Män­ner holen mäch­tig auf.

Fol­säu­re – das mul­ti­funk­tio­nel­le Le­bens­vit­amin und sein Wir­kungs­spek­trum

 

Hyperaktivität

Genügend hoher Folsäurespiegel in der frühen Schwangerschaft senkt die Wahrscheinlichkeit von Hyperaktivität und Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern

Depressionen

B-Vitamine, darunter Folsäure spielen bei der Bildung wichtiger Botenstoffe im Gehirn eine wichtige Rolle

Hirnleistung/Demenz

Folsäure reduziert nachweislich den Homocysteinspiegel im Blut und so das Risiko eines Hirnschlages oder einer Demenzerkrankung

Herz-Kreislauf

Durch die homocysteinsenkende Wirkung von Folsäure wird das Risiko von Arterienverkalkungen und Herzinfarkte vermindert

Allergien/Asthma

Ein geringer Folsäurespiegel erhöht das Risiko für allergische und asthmatische Überreaktionen, weil Menschen dadurch einen hohen IgE-Wert (Marker für Allergien) im Serum aufweisen

Schwangerschaft

Folsäure spielt im Zellteilungsprozess eine wichtige Rolle und verringert das Risiko eines Neuralrohrdefektes beim Embryo

Gesunde Haut

Folsäure beschleunigt dank ihrer zellaktivierenden Wirkung die Bildung neuer, gesunder Hautzellen

Quelle: Folsäure und sein Wirkungsspektrum Folsäure Magazin, Ausgabe 2013, S. 11

 

Eine der Ursachen seelischer Erkrankungen sind Fehlfunktionen des Gehirnstoffwechsels. Gerade hier spielen die B-Vitamine bei der Bildung wichtiger Botenstoffe eine zentrale Rolle. Forscher fanden heraus, dass rund 15 – 38 Prozent der Frauen mit Depressionen (12) einen zu niedrigen Folatspiegel im Körper aufweisen. Allerdings ist die regelmässige Einnahme von Folsäure kein Ersatz für Antidepressiva, sondern dient primär der Vorsorge.

Folsäure senkt ebenfalls das Allergierisiko. Wissenschaftler des Johns Hopkins Children's Center (13) in Baltimore (USA) stellten fest, dass Testpersonen mit zu niedrigem Folsäurespiegel (unter 8 ng/ml) 30 Prozent häufiger an Allergien litten. Je tiefer der Folatspiegel der Probanden war, desto mehr IgE-Antikörper wies ihr Körper auf.

Folsäure regt die Zellteilung an

Mit zunehmendem Alter teilen sich die Hautzellen weniger schnell. Vermehrt treten Schäden an der DNA auf, die zu fehlerhaften Zellkopien führen. Festzustellen ist dies bei der Haut. Ihre Elastizität und Spannkraft lässt nach. Die Haut bildet Falten. Doch Frauen mit folatreicher Ernährung besitzen nachweislich einen verlangsamten Hautalterungsprozess (14). Ihre Haut ist straffer, jünger und gesünder: Ein klares Indiz für die Anti-Aging Wirkung der Folsäure. Denn sie spielt im Teilungsprozess sämtlicher Zelltypen eine entscheidende Rolle.

Schonendes Verfahren macht Weizenkeime haltbar. Leider ist Folsäure licht-, sauerstoff- und hitzeempfindlich. Deshalb dürfen folsäurehaltige Nahrungsmittel wie Gemüse keinen langen Lager-, Koch- oder Garzeiten ausgesetzt werden. Sonst sinkt ihr Folsäuregehalt beträchtlich. Dieses Problem kann man jedoch sehr einfach umgehen, indem man Nahrungsmittel mit Weizenkeimen anreichert.

Doch die gesunden Weizenkeime haben es in sich – in doppelter Hinsicht. Sie enthalten zwar sehr viel Folsäure, aber ohne Stabilisierung sind sie wegen ihres hohen Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren nur für kurze Zeit geniessbar. Der HOCHDORF Swiss Nutrition AG gelang es jedoch, mit einem ausgeklügelten und schonenden Verfahren den Weizenkeim haltbar zu machen. Seine Enzyme werden grossteils inaktiviert und die ungesättigten Fettsäuren an der Oberfläche sorgfältig abgepresst. Dadurch werden die freien Fettsäuren beträchtlich reduziert, ohne dass der Weizenkeim seine wertvollen Wirkstoffe und feinen Aromen verliert. So bleiben die Weizenkeime mit bis zu 400 µg Folsäure je 100 Gramm wahre Folsäurewunder. Erhältlich sind sie unter dem geschützten Markennamen VIOGERM®. 30 Gramm oder vier Esslöffel VIOGERM® pro Tag reichen schon aus, um einen grossen Teil des empfohlenen Tagesbedarfs abzudecken. Die Weizenkeime sind übrigens auch sehr reich an Proteinen (32%), Nahrungsfasern (14%) und weiteren rund 70 Nährstoffen. Genauso gesund sind auch die abgepressten, ungesättigten Fettsäuren der Weizenkeime. Sie werden zu wertvollem Öl weiterverarbeitet.

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100 g VIOGERM® Weizenkeimen decken einen grossen Anteil des täglichen Bedarfs an Folsäure und weitere lebensnotwendigen Vitaminen und Nährstoffen.

Stabilisierte Weizenkeime – vielseitig einsetzbar, einfach im Handling

Die gesunden Weizenkeime werden von der Lebensmittelindustrie sehr geschätzt. Denn sie verbessern den Nährwert verschiedenster Endprodukte und deren Eigenschaften in Bezug auf die Weiterverarbeitung, Textur und den Geschmack.

Stabilisierte VIOGERM® Weizenkeime lassen sich sehr einfach in viele Produkte einarbeiten: in Pasta- und Brotteige, in Frühstücksflocken, Getreideriegel, Backwaren, Salzgebäck, Snacks sowie in Schokolade, Convenienceprodukte und in viele weitere Applikationen. Deshalb werden VIOGERM® Weizenkeime in verschiedenen Mahlgraden produziert – vom feinen Pulver bis zum groben Granulat oder zu Crisps und Öl verarbeitet. In welcher Form auch immer: Weizenkeime geben Nahrungsmitteln jene Folsäure zurück, die durch Koch- oder Verarbeitungsprozesse verloren gingen.

Die nussig-süsslichen Weizenkeime sollten in keiner Küche fehlen. Ihr angenehmes Aroma passt zu sehr vielen Gerichten. Sie können über frischen Salat gestreut werden oder verfeinert Joghurts, Eisspeisen, Cerealien und Pasta. Auch das Öl kann gut mit anderen Ölen kombiniert werden und verleiht Salaten sowie frischem Gemüse oder Pastagerichten eine einzigartige Note.

Weizenkeime – ideal für die Generation 50+

Gerade Frauen ab 50+ haben oft einen erhöhten Folsäurebedarf, um körperlich und geistig vital zu bleiben. Diesen über die tägliche Nahrung abzudecken, ist jedoch nicht immer einfach. Hier helfen Ergänzungsprodukte wie Kapseln oder Tonika. Das 2011 mit dem Superior Taste Award ausgezeichnete VIOGERM® Gold Oil eignet sich beispielsweise ideal als Basisöl in folsäurehaltigen Gelkapseln.

Sehr beliebt ist Weizenkeimöl auch im Kosmetikbereich, sei es in Hautcremen, Shampoos oder in Bade- und Massageölen. Denn das Öl besitzt viel Vitamin E und weitere für die Haut und das Haar wichtige Mineralien.

Selbstverständlich sind alle VIOGERM® Produkte frei von GMO und Pestiziden. Auch bei der Herstellung werden keine toxischen Lösungsmittel verwendet. Ein wichtiges Argument für den Einsatz von VIOGERM®.

Folsäure – Wertvoll in jeder Lebensphase

Folsäure ist untrennbar mit der Gesundheit von Körper, Seele und der Schönheit einer Frau und eines Mannes verbunden. Folsäurehaltige Nahrungsmittel tun jedem gut und verbessern die Lebensqualität. Leider kommen sie im Alltag oft zu kurz. Die Zeit ist zu knapp, um sich täglich frische Mahlzeiten mit genügend Gemüse und Getreideprodukten zuzubereiten. Erst recht, wenn man bedenkt, dass nur in sehr frischem und sanft zubereitetem Gemüse genügend Folsäure vorhanden ist. Daher Weizenkeimprodukte oder Nahrungsmittel, welche VIOGERM® enthalten, sehr wirkungsvoll, um einem Vitaminmangel vorzubeugen.

 

Quellen
1) Heseker, H: Folsäure. Physiologie, Funktionen, Vorkommen, Empfehlungen und Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Ernährungs Umschau 43: 222-224 (1996)
2) BMJ. Mar 3, 2007; 334(7591): 464. Published online Jan 26, 2007. doi: 10.1136/bmj.39079.618287.0B: Folic acid supplements and risk of facial clefts: national population based case-control study: Allen J Wilcox et al.
3) Journal of Child Psychology and Psychiatry" (DOI: 10.1111/j.1469-7610.2009.02182.x). Schlotz W, Jones A, Phillips DTW et al. Lower maternal folate status in early pregnancy is associated with childhood hyperactivity and peer problems in offspring
4) Journal of Child Psychology and Psychiatry 2010;51:594-602
5) Maximilian Ledochowski, Klinische Ernährungsmedizin. 8. Dezember 2009 | ISBN-10: 3211888993 | ISBN-13: 978-3211888995 | Auflage: 2010
6) Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II (2008), Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel
7) aid infodienstErnährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V., Heilsbachstrasse 16, 53123 Bonn
8) DACH-LIGA homocystein (German, Austrian and Swiss Homocysteine Society, Kardiovaskuläre Medizin 2004;7:71–77
9) Reynolds EH: Folic acid, ageing, depression and dementia. British Medical Journal 2002; 324: 1512-1515
10) Feng L et al: Homocysteine, folate, and vitamin B-12 and cognitive performance in older Chinese adults: findings from the Singapore Longitudinal Ageing Study, Lancet. 2007 Jan 20;369(9557):208-16. Effect of 3-year folic acid supplementation on cognitive function in older adults in the FACIT trial: a randomised, double blind, controlled trial. Durga J et al
11) WHO-Regionalbüro für Europa
12) Alpert JE et al. Nutrition and depression: focus on folate. Nutrition. 2000; 16:544–581.
13) Elizabeth C. Matsui, associate professor of paediatrics et al., Johns Hopkins Children's Center, Johns Hopkins School of Medicine, Baltimore, MD

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