HocIns_No_6_BC_Taurin-mehr-als-ein-EnergydrinklBei Taurin denken wir gleich an aufputschende Energy-Drinks. Die stimulierende Wirkung von Energy-Drinks liegt jedoch primär am Koffein. In höheren Dosen wirkt Taurin sogar eher beruhigend.


Dass es sich bei die­sem Nähr­stoff nicht um ein Life­style-Pro­dukt, son­dern um eine für den Men­schen wich­ti­ge Sub­stanz han­delt, wird oft ver­ges­sen. Unser Kör­per kann Tau­rin mit­hil­fe von Vit­amin B6 sel­ber bil­den – in der Leber aus den bei­den Ami­no­säu­ren Me­thio­nin und Cy­stein. Des­halb be­zeich­net man Tau­rin oft als Ami­no­säu­re, auch wenn es nicht ein Be­stand­teil der Pro­te­ine ist. Tau­rin fin­det man vor allem in der Netz­haut, im Herz, im Ge­hirn, in der Skelett­muskulatur sowie in den Or­ga­nen.

En­er­gy-Drink der ers­ten Stun­de

Das erste Tau­rin er­hal­ten wir im Ide­al­fall über die Mut­ter­milch. Es ist die am zweit­häu­figs­ten vor­kom­men­de freie Ami­no­säu­re und äus­serst wich­tig für ein Neu­ge­bo­re­nes. Im Ge­gen­satz zu Er­wach­se­nen kön­nen Babys auf­grund ihrer noch un­rei­fen En­zymak­ti­vi­tät Tau­rin nur be­grenzt sel­ber pro­du­zie­ren – der Grund, wes­halb Tau­rin zu den be­dingt es­sen­zi­el­len Nähr­stof­fen ge­hört. Es ist somit von Vor­teil, wenn Kin­der, die nicht ge­stillt wer­den kön­nen, eine mit Tau­rin an­ge­rei­cher­te Ba­by­nah­rung er­hal­ten, wie sie etwa HOCH­DORF an­bie­tet.

Wich­tig für Kör­per und Geist

Tau­rin ist im Kör­per an zahl­rei­chen Vor­gän­gen be­tei­ligt, etwa an der ge­sun­den Ent­wick­lung der Netz­haut und ins­be­son­de­re der licht­emp­find­li­chen Fo­to­re­zep­to­ren. Zudem schützt es zahl­rei­che Or­ga­ne vor oxi­da­ti­vem Stress und somit vor chro­ni­schen Krank­hei­ten. Aus­ser­dem sti­mu­liert Tau­rin das Im­mun­sys­tem und sorgt im Ge­hirn für eine gute Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den Neu­ro­nen. Po­si­tiv wirkt Tau­rin auch auf den Cho­le­ste­rin­spie­gel und sorgt dafür, dass unser Kör­per die fett­lös­li­chen Vit­ami­ne A, D, E und K auf­neh­men kann.

Bei Er­wach­se­nen, die ge­sund und aus­ge­wo­gen essen, ist ein Tau­rin­man­gel eher sel­ten. Ent­hal­ten ist Tau­rin etwa in Fleisch, Mee­res­früch­ten sowie Eiern und Milch­pro­duk­ten. Für Neu­ge­bo­re­ne emp­fiehlt sich ge­ge­be­nen­falls die Zu­fuhr von Tau­rin, um Ent­wick­lungs­stö­run­gen vor­zu­beu­gen.


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