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Unsere Supplier Quality Spezialistin Iuliia Huber im Interview…


Babynahrung gehört zu den sensiblen Produkten. Denn schliesslich geht es um das Wohlbefinden unserer Kleinsten. Um diese Konsumentengruppe zu schützen, gibt es Gesetze, deren Einhaltung – sei es in Bezug auf die Zusammensetzung, die Verpackung oder das Marketing – sichergestellt werden müssen.

Wenn es darum geht, lebensmittelrechtliche Anforderungen bei der HOCHDORF Swiss Nutrition AG in die Praxis umzusetzen, kommt unser Regulatory Affairs-Team zum Einsatz. Es übernimmt eine Schlüsselrolle und wichtige Drehscheibenfunktion zwischen internen und externen Stellen.

Ein kompetentes Team mit vielfältigen Aufgaben

Unser Regulatory Affairs-Team besteht aus fünf Mitarbeitenden mit breit gefächerten Aufgaben. Iuliia Huber ist Teil davon. In diesem Interview dürfen wir ihr bei der Arbeit über die Schultern blicken.

Zur Person von Iuliia Huber

Vor rund 7 Jahren kam Iuliia aus der Ukraine im Rahmen eines landwirtschaftlichen Praktikums in die Schweiz. Fasziniert von diesem kleinen Bergland und von der lustigen Sprache, die gesprochen, aber nicht geschrieben werden kann, hat sie sich dazu entschlossen, das Studium an der Hochschule für Agrar- Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen (BE) aufzunehmen. Bei HOCHDORF arbeitet sie nun seit über zwei Jahren.

Interview


Was sind die Kernaufgaben des Regulatory Affairs-Teams?

Iuliia Huber: Die Aufgaben, die das Regulatory Affairs-Team abdeckt, sind breit aufgestellt, was uns ermöglicht, mit allen Abteilungen zusammenzuarbeiten. Wir bearbeiten etwa lebensmittelrechtliche Anfragen, koordinieren diverse Label-Projekte und bieten Unterstützung bei der Durchführung von Audits. Weiter sind wir verantwortlich für die Prüfung von Endproduktspezifikationen und sorgen dafür, dass unsere Produkte den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen sowie gemäss neusten Lebensmittelsicherheitsvorschriften hergestellt werden.

Jedes Teammitglied hat seine spezifischen Aufgaben. Welche sind deine?

Iuliia Huber: Ich bin verantwortlich für die Prozesse rund um Rohstoff- und Verpackungsqualitätsvereinbarungen. Dabei arbeite ich intern mit diversen Abteilungen zusammen wie mit unserer Beschaffung, Entwicklung oder Qualitätssicherung. Regelmässigen Kontakt habe ich auch zu den Lieferanten. Ich kläre mit ihnen offene Fragen, etwa in Bezug auf Dokumentationen. Darüber hinaus arbeite ich an der Weiterentwicklung des HOCHDORF internen Qualitätsmanagements. Aktuell bereiten wir die Einführung eines neuen Programms vor, welches uns ermöglichen wird, die Qualitätsvereinbarungen elektronisch zu erfassen und online zu kontrollieren. Dies wird uns die Arbeit enorm erleichtern. Davon profitieren werden zudem auch unsere Lieferanten. Zusätzlich unterstütze ich den Bereich Regulatory Affairs auf dem Gebiet des Label Managements.

Was bedeutet Label Management?

Iuliia Huber: Wird ein Produkt unter einem bestimmten Label produziert und verkauft, beispielsweise als bio-, halal- oder koscher-zertifiziertes Produkt, müssen der Herstellungsprozess, die Rohstoffe und zum Teil auch die Verpackungsmaterialien den Vorgaben dieser Labels entsprechen. Im Team überprüfen wir, ob diese Vorgaben eingehalten werden. Dabei werden spezifische Kriterien definiert, anhand welcher eine Nichtkonformität leicht entdeckt werden kann. Somit stehen wir in ständigem Austausch mit den internen Stellen sowie unseren Zertifizierungsstellen. Die saubere Datenpflege und Ablage zur Dokumentation sind das A und O bei dieser Aufgabe.

Was macht deine Tätigkeit besonders spannend?

Iuliia Huber: Mir gefällt, dass ich mit verschiedenen internen und externen Stellen und Personen zusammenarbeiten und Prozesse koordinieren darf. Mein Arbeitsgebiet ist äusserst vielfältig und spannend. Ich habe sehr viele verschiedene Berührungspunkte rund um unsere Rohstoffe und Endprodukte. Ich arbeite sehr gerne lösungsorientiert und mag komplexe Aufgaben und Situationen.

Mit welchen Herausforderungen wirst du konfrontiert?

Iuliia Huber: Wir haben sehr hohe Qualitätsansprüche an unsere Rohware. Für Lieferanten, die eher selten mit den Herstellern von Babynahrung in Berührung kommen, sind diese Ansprüche nicht immer nachvollziehbar. An uns liegt es, ihnen zu erklären und begreiflich zu machen, weshalb unsere Vorgaben wichtig sind und ohne Vorbehalt erfüllt werden müssen. Es braucht eine gewisse Überzeugungskraft sowie Durchsetzungsvermögen, damit wir am Schluss zu einer gemeinsamen Lösung gelangen.

Wie profitieren HOCHDORF und schlussendlich die Konsumenten von deiner Arbeit?

Iuliia Huber: Auf den Punkt gebracht ist das Ziel meiner Arbeit, sichere Rohstoffe zu garantieren, was gleichbedeutend ist mit sicheren Lebensmitteln. Meine Tätigkeiten tragen zur Sicherstellung der per Gesetz definierten Endproduktqualität bei, was sehr befriedigend und sinnvoll ist. Ich bin täglich aufs Neue motiviert, mein Bestes zu geben. Am Ende des Tages zufriedene und dankbare Kunden vorzufinden, bedeutet für mich ein gelungener Tag.

Iuliia, wir danken dir für den spannenden Einblick in deine Arbeit und das Interview.

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