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Unsere Verpackungskoordinatorin Michaela Arteel im Interview...


Wir von HOCHDORF bieten unseren Kunden einen 360°-Service. Dieser beinhaltet auch die Beratung über unser Verpackungsportfolio sowie die Layoutumsetzung des Kundendesigns. Eine wichtige Rolle spielt dabei seit 4 Jahren Michaela Arteel, diplomierte Verpackungsgeneralistin und Packaging Koordinatorin bei HOCHDORF Baby Care.

Michaela, gebürtige Belgierin, lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz. Ihre Muttersprache ist Niederländisch, doch nach so vielen Jahren in der Schweiz spricht Michaela fliessend Schweizerdeutsch und Deutsch sowie auch Englisch und Französisch.

Verpackungen und DESIGN-TO-PRINT Prozess im Bereich Baby Care

Michaela ist unsere Kontaktperson für Fragen rund um das Layout und die Umsetzung des Kunden-Designs auf unsere Verpackungen, welche Dosen, diverse Faltschachteln und Musterbeutel umfassen. Dabei führt Michaela unsere Kunden gekonnt durch alle Prozesse – vom Stanzriss über die Beratung bis hin zu inhaltlichen Fragen bezüglich der Darstellung.

Welche Aufgaben hast du als Verpackungskoordinatorin?

Michaela Arteel: Die Funktion als Verpackungskoordinatorin bei HOCHDORF Baby Care ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe und umfasst alle administrativen Arbeiten rund um das Verpacken der hochwertigen Babynahrung sowie die Koordination der Beschriftungen. Dabei gilt es, die gesetzlichen Auflagen zu beachten.

Ich arbeite mit PAS Media, ein 24/7 webbasiertes Programm, mit welchem der gesamte Designprozess gesteuert wird.

Der Kunde erstellt das Design mit seiner Agentur (mit den von HOCHDORF zur Verfügung gestellten Stanzrissen und Spezifikationsvorgaben) und lädt dieses auf PAS Media. Ich prüfe das Design inhaltlich anhand der Spezifikations- und rechtlichen Vorgaben. Auch unsere Entwicklungsabteilung und unsere Abteilung Regulatory Affairs sind in diesen Prozess involviert.

Der Vorteil von PAS Media ist, dass alle Beteiligten auf der gleichen Grundlage und mit der aktuellsten Artwork-Version arbeiten. Nach dem Gut-zum-Druck des Kunden bespreche ich mit dem Drucktechnologen das weitere Vorgehen, beispielsweise bezüglich des Farbandrucks oder der Teilnahme am Druckstart.

 
Was gibt es neben dem Designprozess noch zu tun?

Michaela Arteel: Der Designprozess ist nur ein Teil meiner Arbeit. Ich erstelle auch die Stücklisten von neuen Verkaufsartikeln im Bereich Verpackungen. Daraus geht etwa hervor, welche Dosen, Deckel, Messlöffel, Umkartons etc. der entsprechende Artikel beinhaltet. Bei einer Produktionsplanung werden die Artikel als Bedarf in der Einkaufsabteilung systemseitig gemeldet und von der Beschaffung bestellt.

Des Weiteren definiere ich die Texte der Laserbeschriftungen, wie das Produktions- und Ablaufdatum und die Losnummer auf dem Dosenboden, sowie der Etiketten auf dem Umkarton.

Als Verpackungskoordinatorin sehe ich mich in einer wichtigen Drehscheibenfunktion zwischen internen Schnittstellen und externen Kontakten wie Kunden, Lieferanten und Drucktechnologen.

Seit Ende Februar 2020 verfügen die EU und die Schweiz über eine neue Verordnung für Babynahrung. Was bedeutet dies für deine Arbeit?

Michaela Arteel: Wir hatten einige sehr intensive Monate, denn wir mussten für alle unsere Kunden, welche Babynahrung in die Schweiz und in die EU liefern, die entsprechenden Verpackungen gemäss der neuen EU-Verordnung anpassen. Dies beeinflusste die Angaben über die Nährwerte und Inhaltsstoffe auf der Verpackung. Viele Kunden haben die Änderungen, welche die neue EU-Verordnung mit sich brachte, für ein Redesign ihrer Verpackungen genutzt. Die Übergangszeit war herausfordernd. Wir mussten darauf achten, die alten Artikel und Verpackungen entsprechend auszusteuern und die neuen Rezepturen und Verpackungen gut zu planen, um das vorgegebene Datum der gesetzlichen Umstellungsfrist einzuhalten.

Wir konnten die Umstellung dank der sehr guten internen Koordination und externen Zusammenarbeit mit unseren Kunden innerhalb der gesetzten Frist durchführen.

Was macht deine Tätigkeit besonders spannend?

Michaela Arteel: Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Nationalitäten, Mentalitäten, Arbeitsweisen und Berufsgruppen, wie mit Verpackungsdesignern und -lieferanten oder Drucktechnologen, machen meine Arbeit sehr abwechslungsreich.

Ich darf täglich meine Leidenschaft, in einem multikulturellen Umfeld zu arbeiten, und meine Kreativität ausleben.

Ich bin selbst mit einer niederländischen Mutter und einem belgischen Vater aufgewachsen. Meine Eltern waren beide Berufsmusiker, daher reisten wir als Familie in unzählige Länder. Ich hätte es mir nie erträumt, hier in Hochdorf, an meinem jetzigen Wohn- und seit mehreren Jahren auch Arbeitsort, meine Muttersprache sowohl extern bei Kunden als auch intern einsetzen zu können. Das ist ein absoluter Glücksfall.

Mit welchen Herausforderungen wirst du konfrontiert?

Michaela Arteel: Es gibt Zeiten, da laufen viele Projekte parallel nebeneinander. Diese Projekte termingerecht durchzusteuern, dabei den Überblick zu behalten und gleichzeitig die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen, ist nicht «ganz ohne».

Oft sieht man nicht, was alles hinter einem Verpackungslayout steckt und wie komplex dies ist.

Das Gestalten und Produzieren einer neuen Verpackung benötigt, wenn alles rund läuft, 12 bis 14 Wochen. Wir unterstützen dabei den Kunden mit unserer Erfahrung und können ihn entsprechend kompetent begleiten.

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