HocIns_No_7_DI_Rezept-Rahmtaefeli

Ursprünglich wurden Rahmtäfeli von Müttern für ihre Kinder aus Milch, Rahm und Zucker in der ­privaten Küche hergestellt. Man geht heute davon aus, dass die Rahmtäfeli etwa um die Mitte des  19. Jahrhunderts den Weg ins Milchland Schweiz fanden. 

 
Eines der ältesten schriftlichen Rezepte in der Schweiz ist im Heinrichsbader Kochbuch von Ende des 19. Jahrhunderts zu finden.

Im Kanton Basel-Landschaft werden heute die Rahmtäfeli als eigene Spezialität verstanden. Dies hat damit zu tun, dass man hier seit anfangs des 20. Jahrhunderts Rahmtäfeli auch gewerblich herstellt. Begonnen hat dies der Konditor Adolf Freivogel in Gelterkinden. Er stellte damals Rahmtäfeli nach ­einem französischen Rezept her. Ein Konkurrent, Willy Weber, begann Ende der 1920er Jahre ebenfalls mit der Rahmtäfeliherstellung. Im Jahr 1928 verkaufte Willy Weber seine Rahmtäfeli erstmals an der Schweizer Mustermesse in Basel. Das Produkt war so erfolgreich, dass er voll auf die Täfeliproduktion setzen konnte.

Quelle: www.patrimoineculinaire.ch


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